7 Stromspartipps für die Betreiber von Photovoltaikanlagen

Wer seinen selbst produzierten Solarstrom optimal nutzen will, der sollte diese 7 Stromspartipps unbedingt beachten. Optimieren Sie Ihre Photovoltaikanlage und stoppen Sie die Verschwendung von wertvollem Sonnenstrom. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Know-How richtig einsetzten.
Stromspartipps

Die eigene Photovoltaikanlage auf dem Hausdach, dem Carport, oder direkt auf dem Grundstück ist der Traum vieler Familien in Deutschland. Zurecht, denn der selbst produzierte Ökostrom ist viel günstiger als die Konkurrenz aus der Steckdose. Jedoch sollte die eigene Photovoltaikanlage optimal eingestellt sein, damit kein Strom verschwendet wird. Mit diesen 7 Stromspartipps für Solarbetreiber, können Sie sicherstellen, dass Ihr Sonnenstrom ideal genutzt wird.

1. Warmwasser mit Strom bereiten

Wie wir bereits in unserem Artikel Warmwasserbereitung mit Solarstrom ausführlich erklärt haben, ist es eine gute Idee die Warmwasserbereitung ebenfalls mit Solarenergie zu betreiben. Hierzu kann entweder eine solarthermische Anlage genutzt werden (wodurch das Wasser direkt auf dem Dach erwärmt wird), oder Sie steigen auf elektrische Boiler und Durchlauferhitzer um, welche durch Ihre Photovoltaikanlage mit Strom versorgt werden. Damit verringern Sie Ihre Stromkosten deutlich und machen Ihre Warmwasserbereitung gleichzeitig umweltfreundlich und nachhaltig.

2. Ein kontrollierter Stromverbrauch

Verringern Sie zuallererst den Verbrauch aller Stromfresser im Haus. Sie können nur schlecht Strom sparen, wenn Ihre Waschmaschine, Ihr Kühlschrank oder Ihre Deckenbeleuchtung alt und ineffizient sind. Informieren Sie sich über die Energieeffizienzklassen Ihrer Haushaltsgeräte und prüfen Sie, ob die Geräte zwischen dem Gebrauch vom Netz genommen werden sollten (Stichwort: Standby-Falle).

3. Die Stromfresser tagsüber nutzen

Auch die effektivste Waschmaschine hat einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch – nicht umsonst werden Waschmaschinen, Geschirrspüler oder Wäschetrockner als „Stromfresser“ bezeichnet. Nutzen Sie die Tatsache, dass Ihre Photovoltaikanlage tagsüber am meisten Strom produziert und lassen Sie Ihre Stromfresser immer tagsüber laufen. So werden diese durch Ihren eigenen, günstigeren Strom betrieben – und das spart bare Münze!

4. In Stromspeicher investieren

Ohne Stromspeicher werden Sie selbst bei optimalen Voraussetzungen kaum mehr als 80% Ihres Sonnenstroms nutzen können. Mit Stromspeicher ist eine Effektivität von bis zu 100% möglich. Der Preis für Batterien ist in den vergangenen Jahren stark gesunken – überlegen Sie, ob und ab wann sich ein Stromspeicher für Sie lohnt.

5. Mobil mit Strom

Elektroautos sind die Zukunft – das wird wohl kaum jemand bezweifeln. Der Trend geht zudem in Richtung „Heim-Tankstelle“, denn wenn Sie schon Ihren eigenen Strom produzieren, dann können Sie ihn auch zum Betanken Ihres Autos nutzen. Der Gedanke, fürs Tanken nur noch einen Bruchteil des üblichen Preises zahlen zu müssen, klingt fast zu schön um wahr zu sein…

6. Glühbirne oder Energiesparlampe raus, LED rein

Die Zeit der alten Glühbirnen ist vorbei. Doch auch die neuen Energiesparlampen setzen nicht 100% der Energie in Licht um. LEDs hingegen sind extrem effektiv. Sie verbrauchen im Vergleich zu den altmodischen Glühbirnen nur 10% des Stroms. LEDs setzen die Energie ausschließlich in Licht um und nicht in Wärme. Ein Umstieg auf LEDs rechnet sich im Schnitt bereits nach 2 Jahren!

7. Notizen machen und mitdenken

Der letzte Tipp richtet sich an all diejenigen, die das Gefühl haben den Überblick schon lange verloren zu haben. Keine Panik – entscheidend ist lediglich, dass Sie Ihren Stromverbrauch verstehen. Lesen Sie regelmäßig die Zähler ab, machen Sie sich Notizen, vergleichen Sie verschiedene Stromsparmaßnahmen und finden Sie eine individuelle Lösung für Ihre Photovoltaikanlage. Solarstrom lohnt sich – aber er lohnt sich noch mehr, wenn Sie aktiv mitdenken!

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